Unwettereinsatz -Starkregen-

Zu einem Unwettereinsatz wurde, am gestrigen Samstagmorgen (05.06.2021), die Feuerwehr Löningen alarmiert.

Gegen 7 Uhr meldeten Mitarbeiter eines Chemiebetriebs in Löningen massiven Wassereinbruch in die Produktions,- Lager,- und Laboreinrichtungen.

Die Feuerwehr Löningen wurde, zur Unterstützung der betriebseigenen Werkfeuerwehr, alarmiert um die Produktionsstätte zu schützen und das eindringende Wasser abzupumpen. Drei Fahrzeuge der Löninger Wehr rückten aus, um mit Sandsäcken und diversen Pumpeneinsätzen die bedrohliche Lage nach einiger Zeit unter Kontrolle bringen. Ob es zu einer Verunreinigung des Wassers, durch Chemikalien, gekommen ist, konnte zunächst nicht bestätigt werden.

Zwischenzeitlich häuften sich die Notrufe vieler Löninger Bürgerinnen und Bürger, welche ebenfalls durch den Starkregen betroffen waren, und das Wasser in die Häuser und Keller eindrang. Deshalb wurde für die Feuerwehr Löningen auch der Sirenenalarm ausgelöst, um möglichst viele Kameraden zu den anstehenden Einsätzen zu entsenden. Auch wurde im späteren Verlauf die Feuerwehr Essen zur Hilfe geholt, um mit Pumpen, Material und Einsatzkräften zu unterstützen.

Nicht nur private Haushalte waren betroffen. Auch Gastronomiebetriebe, Massagepraxen, eine christlich-kirchliche Gemeinschaft und selbst das Löninger Rathaus wurden von den Wassermassen, zum Teil, stark beschädigt.

Da die Unmengen an Regenwasser auch die Kanalisation überforderte, waren auch hier extreme Überflutungen zu verzeichnen. Unter anderem war der Kreisverkehr in Löningen davon stark betroffen. Die Löninger Feuerwehrleute bahnten sich, fußläufig, einen Weg durch den „See am Eisel“ und öffneten alle Oberflächenentwässerungsschächte, damit das Wasser einfacher und schneller abfließen konnte. Leider kam es hier, teilweise zu unschönen Szenen, denn viele Verkehrsteilnehmer fuhren, unmittelbar, trotz mit Fahrzeugen der Feuerwehr abgesicherten Einsatzstelle, einfach an den, im Wasser arbeitenden Kameraden vorbei. Die dadurch verursachten Wellen, spülten den Einsatzkräften das Wasser in Stiefel und Hosen, und wurden dann auch noch, zu allem Überfluss, von den Autofahrern belächelt, bzw. dumm angemacht, als man versuchte, diese darauf aufmerksam zu machen oder, zum Schutz der Feuerwehrleute, am durchfahren zu hindern.

Zusammenfassend muss man aber erwähnen, dass es sich hierbei um Ausnahmen gehandelt hat. Im Großen und Ganzen wurde die Arbeit der Löninger Feuerwehr mit großer Dankbarkeit gewertschätzt.

Zu den Einsätzen mit Überflutung gesellten sich auch drei weitere Einsätzen anderer Art. Zum einen musste in Duderstadt ein umgestürzter Baum beseitigt werden, und in Essen wurde mit unserer Drehleiter eine abgeknickte Baumkrone herausgeschnitten. Ebenso rückte ein Fahrzeug aus, um bei einem medizinischen Notfall den Rettungsdienst mit einer Tragehilfe zu unterstützen.

Zusammengefasst musste die Löninger Feuerwehr in fast sieben Stunden 37 Einsätze abarbeiten. Danach wurden dann alle Pumpen, Fahrzeuge, Kleidung und andere Materialien wieder hergerichtet um eine vollständige Einsatzbereitschaft zu gewährleisten.

 

Bilder und Video: Privat und Feuerwehr Löningen

Dachstuhlbrand, Löningen Ortskern

Heute Morgen, 21.02.2021 um 07:52 Uhr, wurde die Feuerwehr Löningen zu einem Dachstuhlbrand alarmiert.

An der Hasestraße, mitten im Löninger Ortskern, war im Dachbereich eines Wohn- und Gaststättengebäudes ein Feuer ausgebrochen.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte war eine starke Rauchentwicklung und Flammenschlag aus dem Dach festzustellen.

Da das Gebäude bewohnt war, lag zunächst der Einsatzschwerpunkt in der Erkundung und anzunehmenden Menschenrettung. Dabei wurde uns die Information zugetragen, dass sich nur noch eine Person im Inneren befinden solle, eine weitere war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude.

Der sich noch im Haus befindliche Bewohner kam auf der Flucht vor Brandrauch und Flammen den Einsatzkräften im Treppenhaus entgegen und konnte sicher ins Freie gebracht werden. Hier wurde er dem Rettungsdienst übergeben und vom Notarzt behandelt. Er trug keine Verletzungen davon.

Zwischenzeitlich wurden zur Brandbekämpfung mehrere C-Strahlrohre im Innen- und Aussenangriff vorgenommen. Zeitgleich begann auch der Löschangriff mit Wenderohr über die Drehleiter.

Im Verlauf der Löscharbeiten kam es dann zu einer brenzligen Situation, als beim öffnen der Dachhaut im vorderen Gebäudeteil dichter, schwarzer Rauch, schnell und flimmernd durch die angestaute Hitze entwich. In diesem Moment war die Gefahr groß, dass eine Durchzündung im gesamten oberen Bereich unmittelbar bevorstand. Nur durch das schnelle Erkennen und Handeln der Einsatzkräfte konnte dies verhindert werden.

Ein direkt angrenzendes Wohnhaus musste evakuiert werden, die Bewohner wurden von Kräften des DRK und des Kriseninterventionsteams betreut. Da dieses Gebäude am Ende, weder durch Feuer, Rauch und Wasser, in Mitleidenschaft gezogen wurde konnten die Bewohner, im Laufe des Vormittags, wieder zurück in ihr Haus gelassen werden. Vorsorglich war auch die Leiterin des Löninger Ordnungsamtes an der Einsatzstelle, um eine mögliche Notunterbringung der betroffenen Personen zu veranlassen.

Insgesamt kann man hier von sehr viel Glück sprechen, dass keine Personen bei diesem Einsatz zu Schaden gekommen sind.

Um 08:50 Uhr konnte „Feuer unter Kontrolle“ und um 09:30 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden. Danach wurden noch kleinere Glutnester abgelöscht und die Einsatzstelle konnte um 10:00 Uhr verlassen werden.

Bilder vom Einsatz:

Nord-West-Media und Nonstopnews

Gebäudebrand Meerdorf

Am Morgen des 18. Februar 2021 wurde, um 05:50 Uhr, die Feuerwehr Löningen zu einem Dachstuhlbrand im Löninger Ortsteil Meerdorf alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzfahrzeuge stand das ehemalige Wirtschaftsgebäude bereits im Vollbrand.

Große Teile der Dachhaut waren eingestürzt und das Feuer hatte sich auf allen Ebenen des Gebäudes ausgebreitet.

Bekämpft wurde der ausgedehnte Brand in dem, mittlerweile unbewohnten, Haus zunächst mit mehreren C-Strahlrohren. Als eine stabile Wasserversorgung aufgebaut war, konnte dann auch über den Wasserwerfer der Drehleiter ein massiver Wassereinsatz der gewünschte Löscherfolg erzielt werden. Hierzu musste allerdings fast 1 Kilometer Schlauchmaterial verlegt werden, um aus zwei Hydranten ausreichend Wasser zu fördern.

Nach etwa einer Stunde konnte von Löningens Stadtbrandmeister, Mario Radtke, „Feuer unter Kontrolle“ und weitere zwei Stunden später „Feuer aus“ an die Leitstelle in Oldenburg gemeldet werden.

Danach wurde die Einsatzstelle geräumt und an den Besitzer übergeben. Allerdings wurden auch einige Kameraden mit einer regelmäßigen Brandnachschau, bis zum Mittag hin, beauftragt.

Neben der Feuerwehr Löningen waren auch Kräfte des DRK-Rettungsdienstes mit einem RTW, das DRK-Ehrenamt mit einem KTW, die Polizei und die FTZ-Cloppenburg (Materialnachschub) bei dem Gebäudebrand eingesetzt.

Darüber hinaus wurde kurzerhand und auf kleinem Dienstweg die Verpflegung der Einsatzkräfte durch die DRK-Bereitschaft Löningen übernommen!